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13.10.2009
Korpsjubiläum
„Veranstaltet ihr öfter solche Feiern?“ So lautete die Frage zweier chinesischer Reporter, die sich spontan mit Kameraausrüstung und einigen Fragen in unseren Korpssaal hineingetraut hatten.
Nun, da es etwas Besonderes zu feiern gab, wurde auch dankbar gefeiert: 10 Jahre Korps Berlin-Mitte (Kapitänin Sarah Kind) oder genauer gesagt, 10 Jahre seit der Wiedereröffnung im Jahre 1999.
Damals hatten die Majore Anne-Florence und Massimo Tursi die Korpsarbeit in der Kastanienallee wieder neu begonnen. Mittlerweile gibt es neben Gottesdiensten u.a. Babysong und Miniclub, Freundschaftsclub, Bibel- und Gebetsstunden sowie ein Hauskreis.
Unser Jubiläumswochenende begann musikalisch. Während einige Bläser der Vereinigten Berliner Musikkapelle auf dem samstäglichen Markt am Kollwitzplatz im Einsatz waren, wurden viele Kinder und Erwachsene für den Festgottesdienst am nächsten Tag eingeladen. An dem nahmen erfreulicherweise auch einige Kameraden der beiden anderen Berliner Korps teil. Außer der Musikkapelle, die die Lieder im Gottesdienst begleitete, waren noch andere Gäste anwesend, wenn auch überwiegend nicht persönlich.
So gab es Grußworte und Glückwünsche von allen bisherigen Korpsoffizieren, die vorgelesen wurden, und denen sich der Divisionsoffizier Beat Rieder selbst noch anschloss.
Über allem Gesagten stand der Wunsch an die Korpsmitglieder, Gottes Plan zu erkennen und ihn im Glauben und in Liebe zu Gott und dem Nächsten umzusetzen.
Auch der Territorialleiter, Kommandeur Horst Charlet, wies in seiner Predigt daraufhin, dass es unsere Aufgabe sei, für die Menschen um uns herum das Licht Gottes scheinen zu lassen und wie würzendes Salz zu wirken. Durch unser Leben sollen Menschen auf Gott aufmerksam und nach ihm fragend werden.
Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst waren alle zur Gemeinschaft bei Kaffee und reichlich Kuchen eingeladen und schließlich dazu, über das Jubiläum hinaus bewusst nach Gottes Auftrag für das Korps zu fragen und den Weg gemeinsam weiterzugehen. Gott helfe uns dabei und schenke seinen Segen.
S. Spremberg
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