Damaris Frick geht nach Pakistan

Ost-Division   Die Heilsarmee in Berlin und den Neuen Bundesländern

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10.03.2006

Heute erreichten uns folgende Neuigkeiten über den Einsatz von Damaris Frick:

damaris-team
 Das Team, das die erforderlichen Hilfsaktionen eruieren soll,
 vor dem Abflug

damaris-schoolkids
 Damaris im Gespräch mit Schülerinnen einer
 Heilsarmeeschule


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 Major Cederic Hill vom Internationalen Hauptquartier, Kapitän
 Isaac und Damaris Frick. Das Zebra ist verdurstet. Ein Opfer
 der Dürreperiode.

In der Zeit vom 13.-17. Februar war Damaris Frick in London zu einer Schulung für den Einsatz in Katastrophengebieten. Während dieser Zeit wurde sie sehr intensiv auf die Situation und die Arbeit in Pakistan vorbereitet. Anschliessend sollte es direkt nach Pakistan gehen.

Doch es kam kam eine Hilferuf aus Afrika dazwischen. Aufgrund einer großen Dürre in Ostafrika, die schon 3 Jahre andauert, und die Lebensbedingungen für die Menschen dieser Region unerträglich macht, wurde die Heilsarmee dringend um Hilfe angefragt. So begleitete Damaris Frick den internationalen Leiter der Katastrophenhilfe der Heilsarmee für eine
Woche, um in Kenia herauszufinden, wo und wie die Heilsarmee am besten helfen kann.

"Mit zwei Mitarbeitern vor Ort haben wir in dieser Woche viele Gespräche mit anderen Hilfsorganisationen, Bürgermeistern, Schülern und Lehrern geführt, um einen Überblick zu bekommen, was die Heilsarmee an Hilfe leisten kann. Es war eine sehr intensive Zeit, in der wir viele erschütternde Berichte darüber hörten, unter welchen Umständen die Menschen in diesem Teil der Welt leiden.", so Damaris Frick. Die Ergebnisse dieser Wochen wurden bereits ausgewertet und die ersten Schritte für einen Hilfseinsatz sind unternommen.

Am Montag, den 06. März, ist Damaris Frick nun nach Pakistan geflogen. Dort hat sie mit den Verantwortlichen vor Ort das weitere Vorgehen geplant und fährt am Mittwoch, dem 8. März nach Mansehra ins Erdbebengebiet. Auf der linken Seite einige Bilder vom Einsatz in Ostafrika.
 

 

 

07.03.2006

Wie wir gerade aus London erfuhren, ist Damaris Frick gestern nach Pakistan geflogen, um sich vor Ort mit Heilsarmeehilfskräften um Erdbebenopfer zu kümmern, die auch jetzt noch, Wochen nach der Erdbebenkatastrophe, schreckliche Not und Entbehrungen erdulden
müssen.

Die Ausreise nach Pakistan hatte sich zunächst verzögert (wir berichteten darüber; siehe
unten
). Die Wartezeit bis zur Ausreise wurde von der internationalen Heilsarmeeleitung dazu genutzt, Damaris Frick - auch als Vorbereitung auf die Arbeit in Pakisten - kurzfristig vorübergehend in einem Hilfsprojekt in Kenia einzusetzen.

Wir berichten weiter.

20.02.2006

Wir erhielten heute die Nachricht, dass Damaris Frick nicht wie geplant nach Pakistan ausreisen kann.

Die Ausreise von Damaris von London nach Pakistan ist um eine Woche verschoben worden. Nächste Woche wird erneut entschieden, ob und wann die Ausreise möglich ist.

Wir berichten weiter.

13.02.2006

Zum ersten Mal seit langer Zeit entsendet die Heilsarmee in Deutschland eine Helferin in eine Krisenregion. Damaris Frick von der Heilsarmee in Chemnitz ist seit heute in London, um von dort in einer Woche weiter nach Pakistan - ins Erdbebengebiet in Kaschmir - zu fliegen.
Damaris ist Mitglied der Chemnitzer Heilsarmee. Die 33-jährige arbeitet als Diplomsozialarbeiterin. Die Bilder von der großen Not im Kaschmirgebiet haben sie nicht losgelassen. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte sie in London eine Fortbildung zum Thema Hilfe in Krisengebieten – die Heilsarmee setzt dies bei solchen Einsätzen voraus.

Nun wird Damaris Frick für drei Monate von ihrer Arbeit bei der Heilsarmee in Chemnitz freigestellt. Nach einer Vorbereitungswoche in London reist sie in die pakistanische Stadt Balakot. Hier wird sie sich in erster Linie um Frauen kümmern – vor allem um Witwen, eine bisher vernachlässigte Gruppe von Opfern, die sich scheuen, Männer um Hilfe zu bitten. Von einer Chemnitzer Zeitung nach ihren Motiven gefragt, sagt Damaris Frick: „Um ein Stück Hoffnung zugeben. Es ist doch unsere Pflicht, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht.“

Bisher wurden für die Hilfseinsätze der Heilsarmee in Pakistan fast 14.000 Euro gespendet. Manche Menschen haben direkt gespendet, in manchen Korps und Divisionen wurde bereits gesammelt. Laut Kapitän Mike McKee von der Katastrophenabteilung am Internationalen Hauptquartier helfen wir am besten mit Geldspenden. In den Wochen vor Weihnachten verteilten die Heilsarmee-Hilfsteams 1700 Zelte, Wellblechdächer und Holz für 300 winterfeste Notübernachtungen sowie Nähmaschinen, Wolldecken und Schulmaterialen.

Zurzeit werden Pläne für umfangreiche Aufbauarbeiten in den von dem Erdbeben betroffenen Bergflächen in Nordwestpakistan in der entwickelt. In Manshera wurde ein Wiederaufbaubüro eingerichtet, mehrere erfahrene Smith sind vor kurzem in Manshera eingetroffen. Die Flüchtlingslager sollen Ende März schließen und alle Familien müssen wieder heimkehren. Ihre Häuser sind natürlich nicht mehr da und es bleibt nicht mehr viel Zeit, in der die Heilsarmee diesen Familien helfen kann, ihre Heimkehr vorzubereiten. Eine Gesellschaft besteht außerdem aus viel mehr als nur Wohnhäusern – die Heilsarmee will mithelfen, Schulen und Gemeindezentren zu bauen.

Wir bitten Sie, für Damaris Frick und die vielen Helfer in Pakistan zu beten. - Wenn Sie die Arbeit der Heilsarmee in der Krisenregion finanziell unterstützen möchtenIch möchten, können Sie dies auch gerne tun. Ihren Beitrag überweisen Sie bitte auf das Konto 40 777 03 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, Stichwort ‘Pakistanhilfe’. Vielen Dank!

Nach einem Bericht des Chefsekretärs, Oberstlt. Odd Berg