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30.03.2006
Mit der Schneeschmelze und nach den heftigen Regenfällen der letzten Tage ist die Hochwassergefahr entlang der Elbe und ihren Zuflüssen wieder dramatisch angestiegen.
In der Sächsischen Schweiz wurde Katastrophenalarm ausgelöst. In Bad Schandau mussten bereits gestern Abend 1.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In Pirna läuft die Altstadt voll. Auch in Dresden ist die Angst vor einer erneuten Hochwasserkatastrophe groß. Heute morgen wurden an der Elbe 6,45 Meter gemessen. Es wird ein Ansteigen des Wasserspiegels bis Freitag auf 7,55 Meter befürchtet. Dieser Wasserspiegel bewegt sich allerdings noch in der Höhe, für die das Hochwasserschutzsystem der Stadt Dresden ausgelegt ist.
Seit gestern ist auch die Dresdener Heilsarmee wieder mit ihrem Einsatzfahrzeug entlang der Elbe unterwegs, um Helfer, die mit der Hochwassersicherung beschäftigt sind, mit Essen und Getränken zu versorgen.
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