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18.01.2007
Berlin 21:40 Uhr: Im Laufe des heutigen Tages überschlugen sich die Meldungen in Rundfunk und Fernsehen über die Bedrohung durch den Orkan Kyrill.
Als gegen Abend zunächst bei der Bahn der Fernverkehr und später auch der Nahverkehr wegen der kritischen Witterungsverhältnisse eingestellt wurde, beschlossen die Korpsoffiziere
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 Unterwegs zum Einsatz v.l. die Majore Walz und der Divisionsoffizier, Major Rieder
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von Berlin-Südwest, ihren Saal als Notunterkunft für Reisende anzubieten, die in Berlin festsaßen. Und so fuhren die Korpsoffiziere gemeinsam mit dem Divisionsoffizier zum nahegelegenen Bahnhof Südkreuz, um dort ‘gestrandeten’ Reisenden diese Hilfe anzubieten. Auf diesem Bahnhof gibt es noch keine Hilfsangebote der Bahnhofsmission oder Ähnliches. Die Offiziere informierten Bahn- und S-Bahnbedienstete sowie Bundespolizei über das Angebot der Heilsarmee.
Kaum waren die Majore Walz wieder zu Hause angekommen, klingelte bereits das Telefon. Zwei junge Männer, deren Auto mit einer Panne liegen geblieben waren, kamen nicht mehr zurück ins Berliner Umland und waren froh über das Angebot der Heilsarmee, und so machten sich die Majore auf den Weg, um die Hilfesuchenden abzuholen. Bereits eine Stunde später riefen wieder Bedienstete der Deutschen Bahn an, weil ein weiterer Mann und eine junge Frau, die gerade von der Arbeit gekommen waren, auch nicht mehr aus Berlin zu ihrem Wohnort fahren konnten, und wieder fuhren die Majore zum Bahnhof.
Majorin Sieck, Leiterin der Heilsarmee-Kindertagesstätte, öffnete ihr Gästezimmer für die junge Frau, und der Mann fand ebenfalls noch einen Platz im Heilsarmeesaal.
Die Korpsoffiziere von Berlin-Südwest und der Divisionsoffizier werden die ganze Nacht für Notfälle erreichbar sein. Die Bahn wurde auch darüber informiert.
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