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Am Donnerstag, dem 6. November wurden die neuen Divisionsoffiziere vom Territorialleiter, Kommandeur Werner Frei in ihr Amt eingeführt.
Abschied und Willkommen gehören zum Heilsarmneealltag wie das Salz zur Suppe (auch wenn manchmal der ein oder andere meint, etwas weniger würde auch ausreichen).  Doch diesmal herrschte eine fröhliche Atmosphäre, als in Berlin die neuen Divisionsoffiziere der Ostdivision begrüßt wurden.
Beide, Kapitän Beat Rieder und Majorin Annette Rieder-Pell sind in Deutschland keine Unbekannten. Zuletzt leiteten sie das Missionsteam in Hamburg und landeten jetzt - nach einem Umweg über die Schweiz und Kanada - mit ihren drei Kindern in der Bundeshauptstadt.
Nachdem der Kapitän und die Majorin vom Territorialleiter in ihr Amt eingesetzt wurden, brachten einige Offiziere in ihren Grußworten ihre Freude, aber auch ihre Erwartung an die neuen Leiter zum Ausdruck. Auch die drei Kinder der Rieders, Kersten, Carina und Evan wurden nicht vergessen und vom Jugendoffizier der Ostdivision, Major Bowles, mit einem Begrüßungsgeschenk bedacht.
In ihrer Erwiderung betonte Majorin Rieder drei Punkte: Der erste, dass sie gerne Heilsarmeeoffizierin sei und die Heilsarmee liebe und dass sie sich hierfür nicht entschuldige. Nach Aufenthalten in einigen Territorien der Heilsarmeewelt hat sie zweitens festgestellt, dass das Gras auf der anderen Seite des Zaunes keineswegs immer grüner ist und dass die Herausforderungen und Probleme sich nicht wesentlich unterscheiden. Aber, wenn wir mit dem arbeiten, was Gott uns an die Hand gibt, dann gibt er auch seinen Segen dazu (auf beiden Seiten des Zaunes).
Der dritte Punkt beschäftigte sich mit der neuen Aufgabe: Majorin Rieder unterstrich, wie wichtig es ihr ist, ihr Amt aus der Sicht zu verstehen, wie es im 1. Petrusbrief 5,2 beschrieben ist: ”Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist; achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt; nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund; nicht als Herren über die Gemeinde, sondern als Vorbilder der Herde.”
In seiner Predigt sprach Kapitän Rieder über einen Abschnitt aus dem alttestamentlichen Buch Nehemia. Nehemia baut - gemeinsam mit anderen Israeliten - die Mauern Jerusalems nach ihrer Zerstörung wieder auf. Er hätte dies niemals alleine tun können. Und so war er auf die Hilfe seiner Mitstreiter angewiesen. Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen, die alle ihr Teil und ihr Können dazu betrugen, dass das Vorhaben zum Erfolg führte. "Nehemia baute auf den alten Fundamenten, und auch ich möchte nicht neu beginnen, sondern da weitermachen, wo meine Vorgänger aufhörten." unterstrich der Kapitän sein Verständnis vom neuen Amt und er wies noch einmal darauf hin, dass er diese Arbeit nicht alleine tun könne und wolle, sondern dass jeder sich nach seinen Fähigkeiten mit einbringen solle.
Und so wird sich die Heilsarmee im Osten anschicken, ein weiteres Stück Weg in ihrer Geschichte mit diesen neuen Leitern zu gehen. Möge Gott seine kleine Herde im Osten (und dem Rest der Republik) segnen und bewahren.
Weiter Bilder von der Amtseinführung in einem Bilderalbum...
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